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Hörsturz

Unter einem Hörsturz versteht man ganz allgemein, daß das Hörvermögen innerhalb sehr kurzer Zeit, oftmals von einer Sekunde zur anderen deutlich schlechter wird, ohne daß es hierfür äußere Auslöser gibt
Meistens tritt ein Hörsturz nur einseitig auf, zusätzlich kommt es häufig zu Ohrgeräuschen (Tinnitus) und Schwindel.
Betroffen sein kann im Grunde jeder Mensch jeglichen Alters, wenngleich Hörstürze bei Kindern eher selten vorkommen.

Ursächlich kommen für einen Hörsturz Durchblutungsstörungen, Entzündungen und Infekte, selten auch Tumore in Frage. Womöglich ist aber auch nur ein Ohrschmalz-Pfropfen für die Hörminderung verantwortlich.

Daher gilt es, neben einer HNO-ärztlichen Spiegeluntersuchung und einem Hörtest im Bedarfsfall auch umfangreiche weitere Untersuchungen durchzuführen, um die Ursachen der Hörminderung zu ergründen.

Therapeutisch sollten dann je nach Befundlage im Regelfall durchblutungsfördernde und/oder entzündungshemmende Maßnahmen ergriffen werden. Zur Anwendung kommen häufig Medikamente in Tablettenform, aber auch eine mehrtägige, meist ambulant durchzuführende Infusionstherapie kommt in Frage.

Die Prognose ist im Regelfall günstig, wenngleich es im Rahmen von Hörstürzen auch zu bleibenden Hörschäden bis hin zur Ertaubung kommen kann.

Sollten Sie daher der Meinung sein, schlagartig deutlich schlechter zu hören, dann wenden Sie sich bitte zügig innerhalb der nächsten 1-2 Tage an einen Facharzt für HNO-Heilkunde, um die Ursache abklären zu lassen.













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(c) dr.geitner